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Kirche Kemnitz
Am Anger
08538 Weischlitz OT Kemnitz

Pfarramtsbüro Oelsnitz
Pfarrer Tilo Kirchhoff
Kirchplatz 2, 08606 Oelsnitz
03 74 21 / 2 28 17
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Geschichte

Bis 1731 stand in Kemnitz eine kleine Kapelle. Einheimische Maurer und Zimmerleute bauten sie um, in den Akten heißt es: Sie „reparierten“ sie. Am Ende dieser Reparatur hatte Kemnitz eine Kirche mit Turm, Glockenstuhl, Emporen und einem neuen Altar.

 

Kirche Kemnitz sw

In dem Abnahmeprotokoll von 1736 heißt es: „Nachdem Meister Hans Jobst Schöberlein, Zimmermann und Inwohner zu Gutenfürst, auf einen unterm 15. Juni 1733 errichteten Contract, die Kemnitzer Kirche repariret, einen neuen Thurm an derselbigen nach vorgelegtem Riße errichtet mit dem dazu gehörigen Glockenstuhl, sowohl die Kemnitzer als auch die Gutenfürster Herrenempor aufgeführet, die Mannsemporkirchen verlängert und ein neues Chor mit einem ovalen Bogen verfertiget, auch Herren-, Beicht, Manns– und Weiberstühle unten in der Kirche dergestalt in Stand gesetzt, daß man nach beschehener Beaugenscheinigung vollkommen damit zufrieden gewesen; alß wird solches auf beschehenes Ansuchen, von uns denen Endesernannten, nicht nur hiermit attestiret, sondern es werden auch alle und jene, denen dieses Attetat vorgezeigt wird, respective dienst– und freundlich ersuchet, diesem unsern Schöberlein fernerer Gewogenheit und Beförderung angedeyen zu lassen. Zur urkund dessen haben solches eigenhändig unterschrieben und besiegelt wissentlich ausgestellet. So geschehen Kemnitz, den 18. August 1736.
Karl Ferdinand von der Heydte.
Philipp Ferdinand von der Heydte.
Gabriel Kolbe, Pastor.“ Aus dem „Ungefährer Anschlag, was zu Reparierung der Kemnitzer Capelle und Aufführung eines Turmes an Materialien und sonsten an Arbeitslohn unumgänglich erfordert werden möchte“, geht hervor, daß der Bau damals 1043 Thaler und 18 Groschen kosten sollte:
Davon entfielen auf die Maurer 318 Thlr. 5 gr., auf die Zimmerleute 318 Thlr.,13 gr., für den neuen Altar 60 Thlr., auf den Tischer 80 Thlr. Auf den Schmidt– und Schlosser 40 Thlr., auf den Glaser 57 Thlr., auf den Schieferdecker 60 Thlr., für den Turmknopf und was dazu gehörig 20 Thlr., für Zehrung und Bier denen Fuhr– und Arbeitsleuten 70 Thlr. Und für Bothen– und Tagelohn denen beständigen Kalchanmachern und Handlangern des Schieferdeckers 20 Thlr..

Bis heute ging das Bauen an unserer Kirche weiter. Gebe es Gott, daß uns dieser schöne Ort der Ruhe und Besinnung auf das Wort Gottes noch lange erhalten bleibt.

( Tilo Kirchhoff )

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